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     Sängerbund 1862 Wiesental e.V.
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Dienstag, 07 April 2020
 
 
Granatenstimmung beim Kappenabend Drucken E-Mail
Der Kappenabend beim Sängerbund Wiesental machte dem inzwischen mit Kultstatus versehenen Motto „Kunterbunt beim Sängerbund" alle Ehre. Im kunterbunt geschmückten Sängerheim dauerte es nicht lange, bis die närrischen Gäste, die mit ihrer Kostümierung einen würdigen Rahmen für das Programm schufen, durch die Tanzgruppe „Showtime" vom TSV Neudorf einen hervorragenden Auftakt in den Abend geboten bekamen.  Als „Wikinger" wusste die Truppe mit ihren Ideen und ihrer Choreografie zu überzeugen und wurde sofort vom Publikum zu einer Zugabe aufgefordert. Seit über 20 Jahren steht Emil Erbe in der Bütt und stellte auch dieses Jahr als „Straßenmusiker" unter Beweis, dass man mit Reim, Witz und Musik ein Publikum sehr gut unterhalten kann. Seine Zugabe erfolgte zu später Stunde mit seiner bekannten Rede „Holzmichl". Mit der vertanzten Idee von „Engeln und Teufeln" wurde die Tanzgruppe vom TSV Wiesental, die Granaten, ihrem Namen mehr als gerecht. Tolle Kostüme, Hebefiguren und eine ansprechende Musikauswahl führten selbstverständlich zu einer Zugabe, die die Granaten aufgrund ihrer guten Kondition bereitwillig gaben und so das Publikum noch einmal verzauberten.
Dass die Tanz- und Showfläche auch zwischen den Beiträgen nie leer war, lag, neben den tanzfreudigen „Narren", vor allem an der Live-Musik des Duos „Happy Time" von Ute und Egon Burghard. Sie hatten bis weit über Mitternacht hinaus stets ein gutes Gespür für die Musikwünsche der Gäste und ergänzten mit Schunkelrunden die Stimmung gekonnt. Fred Rothardt gab mit seiner Büttenrede „Der altgediente Sänger" interessante Einblicke in das Leben eines „Sängerbündlers" und auch Bernd Seider ließ mit seinem Vortrag „Der Kreuzfahrt-Neuling" das Publikum wissen, dass man nicht unvorbereitet auf eine Seereise gehen darf und am besten die guten Ratschläge von Freunden und Bekannten gleich über Bord werfen sollte.
Das Resort Gesang bedienten wunderbar und engagiert die „Goldenen Sternen" unter der Leitung von Bernd Nentwich. Auf ihrer „Reise um die Welt" unterhielten sie nicht nur mit hervorragend dargebotenen Liedern und Texten aus aller Welt, sondern ergänzten ihr Programm mit tänzerischen Elementen, die auch das Publikum zum Mitmachen motivierte. Von Claudia Heim in gereimten Versen gekonnt eingeleitet, wurde der letzte Programmpunkt, der das Kernstück des Vereins, beinhaltete den Chorgesang. Eine kleine, aber feine Männergruppe besang das Elend hier in dieser Stadt und offenbarte den Wunsch, als Astronauten zum neuen Stern „Waghäusel II" zu fliegen. Die Tatsache, dass es dort aber (noch) keinen Sängerbund gibt, veranlasste sie schließlich zum Bleiben und so unterstrichen sie, inmitten eines begeisterten Publikums, mit gekonnt interpretierten Liedern die Freuden des Chorgesangs.
Während Hans Auer mit kleinen Anekdoten durchs Programm führte, sorgten die versierten Helfer in der Küche und hinter dem Tresen dafür, dass auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Harald Walter war für die hervorragende Licht- und Tontechnik verantwortlich und fungierte gleichzeitig als „bezaubernde Assistentin" des Moderators. Allen fleißigen, kreativen und engagierten Vereinsmitgliedern sei hier nochmals gedankt für ihren Beitrag zu dem überaus gelungenen Kappenabend „Kunterbunt beim Sängerbund".
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