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     Sängerbund 1862 Wiesental e.V.
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Sonntag, 19 August 2018
 
 
Sängerbund initiierte Waldgottesdienst in Wiesental Drucken E-Mail
Wann gab es letztmals einen Waldgottesdienst in dieser Form? Gestaltet von einem Männerchor? Muss schon eine ganze Weile her sein, denn niemand erinnerte sich. Weithin Zuspruch fand das Angebot des Sängerbunds Wiesental - nicht in einem Gotteshaus, sondern in Gottes freier Natur. In diesem Jahr feiert der älteste Verein in Waghäusel ein kleines Jubiläum. Seit 155 Jahren besteht der Gesangverein. Das „Kaiserwetter" nahmen Gläubige, aber auch zahlreiche Freunde des Chorgesangs zum Anlass, einen schattigen Waldgottesdienst mitzuerleben. Das Vereinsgelände bietet diese Möglichkeit, auch für Hunderte von Besuchern.
Bei Waldgottesdienst denken die meisten Menschen an Gottesdienste zwischen hohen Bäumen, unter offenem Himmel, mit Wind um die Nase und Vogelgezwitscher. Beim Gottesdienst in der Natur werde das Herz weit, sagt man. Denn der Wald gilt als ein besonderer Ort der Andacht und des Gotteslobes.
Für den Sängerbund bedeutete es viel Arbeit, um ein Grundstück in einen Ort für eine heilige Messe umzugestalten. Diese Aufgabe übernahm Egon Schweikert, der das angrenzende Waldstück mit Blumenarrangements geschmückt und einen Altar mit einem Kruzifix errichtet hatte. In diesem nicht alltäglichen Ambiente konnte Pfarrer Christian Breunig den Waldgottesdienst mit dem Chor und zahlreichen Besuchern feiern. In seiner wegweisenden Predigt ging der Seelsorger auf die Gemeinsamkeiten und den Zusammenhalt im Vereinsleben ein. Immer wieder stelle sich die Aufgabe, gemeinsam alle Höhen und Tiefen zu meistern - wie der Sängerbund schon seit 155 Jahren. Breunig spannte den Bogen zum Alltag, wo die Grundsätze eines Vereines auch in Familien, Freundeskreisen, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft Einzug halten sollten.
Für den starken Männerchor bestand eine gute Gelegenheit, Auszüge aus seinem großen Liedrepertoire vorzutragen und seine Qualität unter Beweis zu stellen. So waren einprägsame Kirchenlieder wie „Ode an Gott" oder „Hoch tut euch auf" zu hören. Zum Abschluss begeisterten die Sänger mit „Rock my Soul" - und bekamen für ihren Auftritt den verdienten Beifall. Die Vorbereitungen durch Mesnerin Olga Maier wurden mit einem Blumenstrauß gewürdigt.
(Schmidhuber)
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