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     Sängerbund 1862 Wiesental e.V.
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Donnerstag, 15 November 2018
 
 
21 Mal Zwischenbeifall und Standing Ovations in einer proppenvollen Kirche Drucken E-Mail
Sängerbund Wiesental veranstaltete erstmals seit 1862 ein Neujahrskonzert
Russisches und Kenianisches, Italienisches und Brasilianisches, Lieder in Englisch, in Alpinem Dialekt oder gar in der Bantusprache Zulu: ein ungewohntes Repertoire für eine Pfarrkirche. Sowohl über die vorherrschende Vielfalt als auch über die vorhandene Verzückung würde sich jeder Pfarrer freuen. Nicht allzu oft gibt es eine so proppenvolle Kirche, ein so auffallend junges Durchschnittsalter der Besucher, so häufigen Zwischenbeifall - insgesamt 21 Mal -, dazu noch Standing Ovations zum Schluss. Nach einem Gottesdienst oder einer Predigt wäre das eine Seltenheit, aber nicht nach einem Konzert des Sängerbunds.
Ohne Zweifel, in Bestform präsentierten sich die Tenöre und Bässe beim erstmaligen Neujahrskonzert in der langen Sängerbund-Geschichte. In höchsten Tönen lobte die Präsidentin des Chorverbands Bruchsal, Christa Leidig, das offenbarte Können. Komplimente kamen auch vom Hausherrn, Pfarrer Christian Breunig, Oberbürgermeister Walter Heiler, Bürgermeister Thomas Deuschle und von dem langjährigen Präsidiumsmitglied im Deutschen Sängerbund, Rudolf Rolli. In St. Jodokus durften die Zuhörer insgesamt 17 Best-of-Lieder genießen, darunter das ergreifende "Vater unser" von Hanne Haller. Zu einem Höhepunkt wurde das sechsstimmige kenianischen Power-Spiritual "Wana baraka".
Aufgeteilt in vier thematische Blöcke bot der bestens vorbereitete Männerchor eine attraktive Auswahl geistlicher und moderner Lieder aus aller Welt - und betrieb zugleich eine überzeugende Werbung für den Chorgesang. Nicht nur mit ihren harmonischen Klang beeindruckten die Männer auf den Altarstufen, sondern auch mit der gänzlich auswendig vorgetragenen Chorliteratur.
Als supertolle Bereicherung, so ein Kommentar aus dem Publikum, erwiesen sich die vier Auftritte des 60-köpfigen Kinderchors der Bolanden-Schule unter Leitung von Yvonne Kullmann. Ruckzuck sprang die herzerfrischende Begeisterung auf die Besucher über, die mit geradezu tosendem Applaus die Glanzleistung honorierten. Insgesamt zeichneten eine gelungene Auswahl der gesanglichen Darbietungen, eine ausdruckstarke Klangharmonie und eine fühlbare Motivation aller jüngeren und älteren Mitwirkenden das Konzert aus. Zum großen Erfolg, der in erster Linie dem Dirigenten Wolfgang Tropf zu verdanken ist, trugen auch die beiden Solisten Bernd Nentwich und Robert Mayer bei, Wiebke Bernstein an Orgel und Piano, zudem Percussion-Künstler Harald Walter.
(Schmidhuber)

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