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     Sängerbund 1862 Wiesental e.V.
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Sonntag, 16 Juni 2019
 
 
Wale waom bao: Silber-Diplom beim Wertungssingen in Kirrlach Drucken E-Mail
„Der Sommer ist gekomme" - das war auch am vergangenen Samstag beim Volksliederwettbewerb anlässlich des 120-jährigen Jubiläums des GV Frohsinn Kirrlach deutlich zu spüren. Bei tropischen Temperaturen in der Rheintalhalle lieferte der Sängerbund Wiesental bei diesem Wettbewerb mit 22 Chören unter Konzertbedingungen eine respektable Vorstellung ab. In der höchsten Kategorie MC1 (Männerchöre ab 46 Sänger) errang der Sängerbund mit einer Chorstärke von 70 Sängern das Diplom in Silber. Konkurrenten in dieser Klasse waren der MGV Liederkranz Neudorf, der MGV Liederkranz Cleeberg und der MGV Harmonie Aschbach.
Die erfahrene Jury (darunter die aus Kalifornien stammende Diplom-Kapellmeisterin Linda Horowitz, die als erste Frau in Deutschland die Position einer Chordirektorin am Theater der Stadt Heidelberg einnahm) attestierte den Wiesentalern ein beachtliches „sehr gut" für die technische und künstlerische Ausführung. Sehr herzlich gratulieren wir an dieser Stelle dem Klassensieger MGV Liederkranz Cleeberg unter der Leitung von Matthias Schmidt. Verdientermaßen wurde hier das Gold-Diplom und der 1. Dirigentenpreis zuerkannt.
Zum Vortrag kamen vom Sängerbund drei A-capella-Kompositionen: Zuerst das schlesische Volkslied „Ich ging emol spaziere" in einem Satz für Männerchor von Hermann Brucker. Danach folgte die Geschichte vom kleinen, dicken Mann, der sich eines Tags verliebte: „Wo die Liebe hinfällt", ein Shanty aus England in einer bearbeiteten deutschen Fassung von unserem Dirigenten Wolfgang Tropf. Hier errang der Chor mit den Solisten Bernd Heim und Bernd Nentwich sogar die höchste Wertung seiner drei Liedvorträge. Als dritter Beitrag wurde „Wana Baraka" (übersetzt etwa: „Segen für die, die beten") in einem Arrangement von Shawn L. Kirchner dargeboten. Dieses sechsstimmige (!) kenianische Spiritual wurde in der Originalsprache Swahilisch gesungen. Das fachkundige Publikum quittierte den professionellen Auftritt mit anerkennendem Applaus.
Das Engagement und die Mühen in den vorangegangenen Singstunden und Stimmbildungen der letzten Wochen und Monate haben sich also gelohnt. Ein herzliches Dankeschön deshalb an unseren unermüdlichen Dirigenten Wolfgang Tropf und unseren Stimmbildner Frank Bollheimer. Ein weiteres Dankeschön geht an unsere Sangesfreunde vom Frohsinn Kirrlach für die reibungslose Organisation der Wettbewerbsdurchführung.
(W. Heilig)
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